Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben

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Hanya Yanagihara: wenig LebenBuch des Monats Juli 2019
Hanser 2015 | gebunden | 960 Seiten
OT: A Little Life (En)
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Inhaltsangabe zu Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara:

„Ein wenig Leben“ handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Wie in ein schwarzes Loch werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. „Ein wenig Leben“ ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.


Kritiker zu Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara:

Denis Scheck (ARD: Druckfrisch / Tagesspiegel) glaubt, es gebe gegenwärtig nichts, was es an „emotionaler Wucht“ mit „Ein wenig Leben“ aufnehmen könne. Es sei ein „kühnes, wirklich bewegendes Buch“.
Manfred Rebhandl (Der Standard) ist der Meinung, dass Yanagihara uns mit „ungezählten wunderbaren Sätzen und Passagen“ in diese „hoffnungslose Geschichte“ hineinziehe, bis am Ende „der Schmerzensmann buchstäblich nackt vor uns“ stünde.
Mara Delius (SWR: lesenswert) berichtet von einem außergewöhlichen Buch. Es sei „weitaus mehr als es ein psychologischer Realismus könnte“.
Volker Weidermann (ZDF: Literarisches Quartett) führt aus, Yanagihara habe ein „Überwältigungsbuch“ geschrieben, das dafür sorge, dass sein kritischer Verstand mitunter aussetze.
Katharina Granzin (taz) teilt mit, dieses Buch sei fantastisch gut erzählt und „größer … als die nackte, aktuelle Realität“.
Andreas Platthaus (FAZ) meint, man müsse das Buch unbedingt lesen. Es mache fassungslos. Seine „mitreißende, aber auch alles verschlingende Emotionalität“ überschreite Grenzen und man werde es nie mehr los.
Doris Kraus (Die Presse) lässt uns wissen: „‚Ein wenig Leben‘ zeigt die ‚Conditio humana‘ in ihrer abgründigsten Schwärze und in ihrem wärmsten Licht. All das tut das Buch in einer Sprache, die sich zwischen Sachlichkeit und ungewöhnlichen, poetischen Bildern einpendelt.“
Karin Janker (SZ) empfindet das Werk als sprachmächtigen Anti-Bildungsroman mit einer Sogwirkung, „der man sich kaum entziehen kann.“
Ijoma Mangold (Die Zeit) findet das Buch ambivalent: Die Komposition aus Zartheit und Wucht verbinde sich zu einem ergreifenden Melodram und erweitere den „Raum dessen, was Liebe sein kann, radikal“.


Gerds Meinung zu Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara:

Ich bin unglaublich wütend


Weitere Werke von Hanya Yanagihara:

  • Das Volk der Bäume • Roman 
    Kauf
Cover  

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