Dennis Cooper
Trug

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Dennis Cooper: TrugPassagen 1993 | Taschenbuch | 190 Seiten
OT: Wrong (En)
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Inhaltsangabe zu Trug von Dennis Cooper:

„Gott hob das Dach vom Haus des Mannes, der mit seinem Opfer beschäftigt war. Da war der Mann, er wühlte in einer Schublade voller winziger scharfer Gegenstände. Gott erfaßte kaum ihren Sinn. Da war der Junge, mit Blut befleckt. Da waren sie, zusammen, machten Liebe. Gott senkte das Dach an seinen Platz. Er lehnte sich zurück, bis das Haus, dann dessen Stadt ein kleiner Punkt auf der Erde wurden. Weniger als ein Punkt. Die Erde war ein Punkt, der interessanteste der Planeten. Gott flog zurück durchs All, Arme und Beine ausgestreckt wie flatternde Fahnen.“ Dennis Cooper, von den einen als literarisches Genie in der Nachfolge Célines oder Genets gefeiert, während andere öffentlich das Verbot seiner Bücher fordern, berührt auch diesmal die Grenze des Sagbaren. Seine zehn Stories – entstanden zwischen 1980 und 1990 – bewegen sich scheinbar jenseits der Moral. Sie sind Imaginationen des Verbotenen, die dem Leser eine neue Sicht auf seine eigenen Alpträume eröffnen. War Coopers zentrales Thema in „Sprung“ noch die Obsession des Tötens auf der Suche nach dem Geheimnis des Lebens, kreisen die Stories deutlicher um den Ursprung der Qual: das Fehlen der Liebe und die Angst vor ihr. Dennis Cooper ist kein Dichter des Trostes. Er seziert, wie es wirklich um uns steht.


Weitere schwule Werke von Dennis Cooper:

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Dennis Cooper - Ran   Dennis Cooper - Sprung   Cover   Cover   Cover   Cover   Cover   Cover

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