Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray

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Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian GrayBei den Literatunten im Juli 2014
Manesse 1999 | Leinen | 424 Seiten
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Der Roman wurde mehrfach verfilmt.

Inhalt von „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde:

In Dorian Grays Porträt und nicht in seinem Gesicht spiegelt sich auf mysteriöse Weise der Verfall seiner Seele. Dieses Motiv bildet den Kern von Oscar Wildes berühmtem Roman, der zugleich eine „hochernste Reflexion über die moralische Rolle des Künstlers“ (Joyce Carol Oates) ist.

Kritiker zu „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde:

Joyce Carol Oates:
„Brillant, geheimnisvoll, unterhaltsam: Einer der stärksten und unvergesslichsten englischen Romane überhaupt.“
Holger Gumprecht (NZZ)
lobt die hohe Qualität der Manesse-Bücher. Die Ausgabe sei „mit viel Liebe und Professionalität aufgemacht“ – dem Inhalt durchaus angemessen.
Walter Klier (F. A. Z.)
sieht Wilde am „Eingang zur literarischen Moderne“, am „Beginn der Befreiung der Homosexuellen aus den Fesseln einer gesellschaftlichen Diskriminierung“.
Gottfried Knapp (SZ)
meint, dass das Unbewusste selten eine schlüssigere Bildform gefunden habe als in diesem Roman.

Die Literatunten zu „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde:

Am 30. Juli 2014 haben sich die Literatunten mit dem Klassiker “Das Bildnis des Dorian Gray” von Oscar Wilde befasst. Die Anwesenden zählen den Roman durch die Bank weg zu den immer noch äußerst lesenswerten Texten. Er ist gut geschrieben, spannend bis zum letzten Buchstaben und hat einen kribbelnd unheimlichen Touch.
Das Strickmuster des Romans entspricht dem klassischen Faust-Stoff: ein anfänglich naiver Protagonist wird durch einen Verführer in die Geheimnisse der Gesellschaft eingeführt und dadurch verdorben. Als literarischer Kniff ganz neu und regelrecht genial ist, dass die zunehmende charakterliche Verderbtheit Dorians nicht an ihm selbst, sondern an seinem Bildnis sichtbar wird.
Etwas unheimlich mutet auch an, dass Wilde im Roman Begebenheiten beschreibt, die verblüffende Parallelen zu seinem späteren Leben aufweisen. Als hätte der Autor in genialer Hellsichtigkeit selbsterfüllende Prophezeihungen von sich gegeben.
Mehr wird nicht verraten – selber lesen!


 

Verfilmungen von „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde:

1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1945 | 1958 | 1961 | 1968 | 1970 | 1973 | 1977 | 1983 | 1984 | 1989 | 2003 | 2004 | 2005 | 2007 | 2009 | 2010 | 2012 | 2014 | 2018


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