Steffen Marciniak (Hrsg.) u. a.
Entführung in die Antike

Am Seitenende kannst Du Deine Meinung zu Entführung in die Antike von Steffen Marciniak äußern!
Autoren sind u.a.: Iosif Alygizakis, Thomas Böhme, Volker Braun, Matthias Bünemann, Maria Ioanna Fakitsa, Christoph Geiser, Rolf Hochhuth, Günter Kunert, Thomas Luthardt, Björn Petrov, Dennis Stephan, Jana Walther


Steffen Marciniak: Entführung in die AntikePalmArtPress 2019 | gebunden | 380 Seiten
Buch kaufen: Amazon


Inhaltsangabe zu Entführung in die Antike von Steffen Marciniak:

Wiederholt suchte Kunst und Kultur den Dialog mit der griechischen. Und immer hat solche Berührung der Sphären dem Kunstwollen neue Impulse vermittelt.

Warum unbedingt eine „Entführung n die Antike“?

Die Vorbildhaftigkeit der Griechen wurde unter wechselnden Aspekten begriffen. Aus der florentinischen Perspektive des 15. Jahrhunderts zum Beispiel anders als aus der Perspektive der Weimarer Klassik. Das Verständnis des Griechentums andererseits wird durch einige zentrale Begriffe geprägt, wie die Rezeptionsgeschichte seiner Plastik und Literatur lehrt. Übergreifend erscheint das griechische Daseins- und Weltverständnis: Als ganzheitliches Selbsterlebnis, das sich in den Elementen der Natur zu Haus weiß. Diese Weltauffassung wiederum bestimmt, ja bewirkt griechisches Kunstschaffen, namentlich das plastische. Plastische Gestaltung war Lebensausdruck. Es war eingeborene Funktion griechischen Daseins, Form der Welterfahrung und sichtbares göttliches Gesetz. Die Dominanz plastischen Denkens regierte Kunst und Literatur.

Literatur bricht die Dominanz der Plastik

Bereits vor 200 Jahren gab Jean Paul eine neue Standortdefinition, unterschiedlich im Hinblick auf die einzelnen Kunstgattungen: „Die körperliche Gestalt, die körperliche Schönheit hat Grenzen der Vollendung, die keine Zeit weiterrücken kann. Hingegen den äußern und den innern Stoff der Poesie häufen die Jahrhunderte reicher auf; und die geistige Kraft, die ihn in ihre Formen nötigt, kann an der Zeit sich immer stärker üben.“ Die in den Formen der Plastik für immer gebannte Mythenkraft vermag demnach im Sprachlichen erneut frei zu werden. Auch für die heutige Zeit könnte daher der Satz von Karl Jaspers gelten: „Wie dürftig und spracharm unser Dasein, wenn mythische Sprache nicht in ihm gilt!“

Mit den Windgöttern in die Antike

In diesem Sinne will Steffen Marciniaks neue Sammlung von Gedichten und Kurzprosa das Griechische im Mythischen erkunden. Der Mythos gibt sich dabei klassisch, stellt Bezüge zu anderen Mythen her oder aber er kommt in lockerem modernen Gewand, etwa als „der träge Pluto mit den feuchten Füßen“ (Christoph Meckel). Der Windgott Aiolos und seine acht Winde, die Anemoi, pusten aus allen Himmelsrichtungen den Leser in die Welt der Götter, Titanen, Nymphen, Chimären und anderen wundersamen Wesen. Dorthin entführt möge sich der Schleier über der farbigen Welt der Mythen ein weiteres Mal ein wenig lüften. (Aus dem Vorwort von Michael Speier)


Schwule Werke von Steffen Marciniak:

  • Kyparissos oder Die Gabe des Orakels • Erzählung 
    Info ⇐ ⇒ Kauf
  • Äolsharfenklänge • Lyrik 
    Info ⇐ ⇒ Kauf
  • Hylas oder Der Triumph der Nymphe. • Erzählung 
    Info ⇐ ⇒ Kauf
Cover   Cover   Cover  

Steffen Marciniak ist außerdem Herausgeber von:

  • Griechische Einladung in die Mythologie • Kurzgesch. 
    Info ⇐ ⇒ Kauf
Cover  

Steffen Marciniak ist Mitautor von:

  • Griechische Einladung in die Politik • Kurzgesch. 
    Info ⇐ ⇒ Kauf
  • Griechische Einladung in die Musik • Kurzgesch. 
    Info ⇐ ⇒ Kauf
  • Über das Kretische Meer • Kurzgesch. 
    Info ⇐ ⇒ Kauf
Cover   Cover   Cover  

Die Literatunten sind eine Privatinitiative ohne Gewinnerzielungsabsicht. Die Website und die Veranstaltungen finanzieren wir aus der eigenen Tasche. Daher wäre es freundlich, wenn Du Deine Medienkäufe über die auf dieser Website veröffentlichten Links abwickelst. So geht ein kleiner Anteil des Kaufpreises an die Literatunten. Einfach, damit wir auch in Zukunft für Euch da sein können.



Trifft dieser Artikel Dein Interesse?
Dann interessieren sich sicher auch Deine Freund*innen dafür. Berichte in Deinem Netzwerk davon!

(Die LITERATUNTEN schützen Deine Privatsphäre: Die Seite stellt den Kontakt zu Deinem Netzwerk erst her, wenn Du auf den Netzwerk-Button klickst.)