28.11.2018
Literatunten
Gabriel Wolkenfeld: Wir Propagandisten

28.11.2018 LiteratuntenAm 28.11.2018 laden wir Euch zu den Literatunten im November ein. Dabei diskutieren wir um 19:30 Uhr im Mann-O-Meter Gabriel Wolkenfelds Roman „Wir Propagandisten“. Ideal wäre es, wenn Ihr den Roman zuvor gelesen habt. Wir stellen ihn bei den Literatunten nicht noch einmal vor.

Mindest-Teilnehmerzahl
bei den Literatunten am 28.11.2018

Es gibt keine explizite Mitgliedschaft bei den Literatunten. Daher ist jeder Interessent herzlich eingeladen, jeder kann kommen. Ohne Terminzwang und ohne Ausschlüsse… Wir bitten Euch allerdings, uns bis spätestens zum 27.11.2018 um 12:00 Uhr auf Facebook, per WhatsApp (0176-62.64.50.18; bitte nicht anrufen und keine SMS!) oder per eMail Eure Teilnahme-Absicht mitzuteilen. Sollten sich nämlich weniger als zwei Teilnehmer ankündigen, werden wir die Veranstaltung kurzfristig absagen. Bevor Ihr losgeht, schaut daher besser noch einmal auf dieser Website oder bei Facebook nach, ob die Literatunten stattfinden.

Anmeldung für den 28.11.2018 per


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Inhalt von „Wir Propagandisten“ von Gabriel Wolkenfeld:

Jekaterinburg, benannt nach Katharina der Ersten, liegt zu Füßen des Urals am östlichen Rand Europas. Dorthin reist im Jahr 2013 ein junger deutscher Slawist, um russische Studenten in deutscher Sprache und Kultur zu unterrichten. Über soziale Netzwerke hat er im Vorfeld bereits einige Bekanntschaften geschlossen, und so holen ihn vier junge Männer vom Flughafen ab. In einer Welt, die auf kafkaeske Weise im 19. Jahrhundert steckengeblieben zu sein scheint, ist der deutsche Gast eine echte Attraktion, doch jeder fragt ihn: Warum, um Gottes willen, kommst du freiwillig nach Russland? Erst recht als Schwuler – zu einer Zeit, als die Duma „homosexuelle Propaganda“ per Gesetz verbieten will?
„Wir Propagandisten“ erzählt, was dem deutschen Gast im Laufe eines Jahres in Russland widerfährt: Wolkenfeld fängt mit seinem sehr individuellen Tonfall die Atmosphäre und den Geruch einer Welt ein, die dem deutschen Leser weiter entfernt scheint als die 5.000 Kilometer Luftlinie auf der Landkarte. Während seines Aufenthalts ist er ständig von einer Clique von Freunden umgeben, jungen Studenten, die noch bei ihren Eltern wohnen und nicht im Traum darauf kämen, sich öffentlich als schwul zu erkennen zu geben. Ihr Treffpunkt ist die Küche des deutschen Lehrers, wo Pelmeni köcheln und Wodka getrunken wird, oder sogenannte „Themenklubs“: „Wir fahren in einen dunklen Hinterhof hinein. Weder Lichter noch Menschen, nicht einmal der Schatten einer Katze huscht vorüber. Hier, fragt der Fahrer verunsichert. Und Mitja drückt ihm einen Schein in die Hand. Wir laufen kahle Wände entlang, biegen, an den Toiletten vorbei, um die Ecke und betreten einen Raum, der eher einem Speicher als einer Bar ähnelt, grau und geräumig. Full house, staune ich. Die mit Samt bezogenen Galerien seitlich der Tanzfläche sind bis auf den letzten Platz besetzt.“

Service

Links zur

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