Thomas Pregel „Die unsicherste aller Tageszeiten“

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Thomas Pregel "Die unsicherste aller Tageszeiten"Größenwahn 2013 | Taschenbuch
367 Seiten | 23,90 €
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Klappentext
Es ist kalt, früh am Morgen und der berühmte „Torture porn-origins“-Maler flieht aus Berlin. Er hat Angst von den Folgen seiner Taten, nicht nur der aus der letzten Nacht: Süchtig nach schmutzigem, anonymem und ungeschütztem Sex mit Männern. Hat er jemanden getötet? Gewissenbisse jagen ihn. Er hofft, auf der Insel Föhr, wo er ein Refugium für seine schmerzende Seele zu finden weiß, Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können. Die Vergangenheit rast erbarmungslos durch sein Gedächtnis, genau wie der Zug, in dem er sich befindet, die Stationen sind von kurzer Dauer, zu kurz, um sich die schreckliche Wahrheit einzugestehen: Wie konnte sich sein Leben nur so entwickeln? Thomas Pregel kartographiert in seinem Debütroman das Innenleben eines Malers, das beherrscht ist von der Angst, die Realität zu akzeptieren und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Trotz Aufklärung über HIV und AIDS balanciert sein Antiheld auf dem Seil der Ansteckungsgefahr, provoziert mit rohen Sexszenen und fasziniert gleichzeitig mit atemberaubenden Gefühlswelten. Ein Roman über die Kunst, ihre Wahrnehmung und Wertschätzung, eine intime Retrospektive des Künstlers, seines Werdegangs, seiner Inspirationen und Schwächen, und eine Geschichte über die unsicherste aller Tageszeiten, wenn das Herz nach Liebe pocht.


Kritikermeinungen
Axel Schock
meint, der Roman sei „eine reflektierende Innenschau seines Ich-Erzählers“. Die komplexe Biografie helfe, die widersprüchliche Persönlichkeit und des Malers zu erklären, und reiche von ersten sexuellen Erfahrungen über sein schwieriges Coming-out bis zu zwei gescheiterten Beziehungen und darüber hinaus.
Veit Schmidt (Buchhandlung Löwenherz, Wien)
liest in dem Roman davon, „wie es kommen kann, dass wir gegen besseres Wissen handeln“. Das Buch sei ein ehrliches, nichts beschönigendes, das zeige, „dass Wahrheit und Aufklärung bei der Bewältigung des Lebens nicht nur wenig hilfreich, sondern … hinderlich und störend“ seien.
Angelo Algieri (queer.de)
berichtet, dass Pregel die Ursachen für das Bareback-Verhalten unter schwulen thematisiere und daher einen wichtigen erzählerischen Beitrag leiste. Der Roman sei „ein nachdenklicer Roman, der an manchen Stellen ein beeinduckendes Erzählfest“ sei.



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