Thomas Mohr „Die Schützen“

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Querverlag 2014 | Taschenbuch
405 Seiten | 16,90 €
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Klappentext
Der Geschichtsstudent Timo beschäftigt sich für ein Seminar eher widerwillig mit den Kriegserinnerungen seines Großvaters Ernst. Bei den Recherchen stößt er allerdings auf überraschende Informationen, die seinen Forschergeist nun doch anregen. Er entdeckt nämlich, dass sich Ernst an der Ostfront in einen anderen Wehrmachtssoldaten verliebte.
Bei seinem Großvater reißen Timos Nachforschungen alte Wunden auf. Er ist wie sein Enkel homosexuell, hat seine Liebe aber nie leben können, denn als er sich zum ersten und einzigen Mal in einen Mann verliebte, war er bereits verheiratet. Aus Mangel an Courage und Gründen der Vernunft entschied er sich für Ehefrau und Familie. Auch Timo und seinen jordanischen Freund Ammar trennen Welten. Enkel und Großvater machen sich auf den Weg, aus der Geschichte zu lernen gemeinsam und jeder für sich. Am Ende erkennt Timo, dass er die Chance hat, die seinem Großvater verwehrt war: für seine Liebe zu kämpfen.
Als erster Roman erzählt Die Schützen von den Erlebnissen homosexueller Soldaten während des Zweiten Weltkrieges, ist gleichzeitig auch Geschichtsbuch über Leben und Verfolgung homosexueller Männer im Nationalsozialismus, in der frühen Bundesrepublik, in der DDR und heute.
(Empfehlung: „Blu“ 9/14 | „Männer“ 11/14 | „Weyermann“ 11/14 | „Löwenherz“ 01/15, 04/15 & 09/15)



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