Teju Cole “Open City”

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Teju Cole “Open City”Suhrkamp 2012 | gebundenes Buch
333 Seiten | 22,95 €
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Klappentext
Julius, ein junger Psychiater, durchstreift die Straßen Manhattans, allein und ohne Ziel, stundenlang. Die Bewegung ist ein Ausgleich zur Arbeit, sie strukturiert seine Abende, seine Gedanken. Er lässt sich treiben, und während seine Schritte ihn tragen, denkt er an seine kürzlich zerbrochene Liebesbeziehung, seine Kindheit, seine Isolation in dieser Metropole voller Menschen. Fast unmerklich verzaubert sein Blick die Umgebung, die Stadt blättert sich vor ihm auf, offenbart die Spuren der Menschen, die früher hier lebten. Mit jeder Begegnung, jeder neuen Entdeckung gerät Julius tiefer hinein in die verborgene Gegenwart New Yorks und schließlich in seine eigene, ihm fremd gewordene Vergangenheit.
Für seinen faszinierenden Roman über einen Flaneur des 21. Jahrhunderts ist Teju Cole mit Autoren wie Sebald, Camus oder Naipaul verglichen worden. Getragen vom Fluss seiner bewegenden, klaren Sprache, erzählt „Open City“ eine Geschichte von Erinnerung, Entwurzelung und der erlösenden Kraft der Kunst.
[Anmerkung der Literatunten: Julius‘ Mentor ist schwul]


Kritikermeinungen
Ina Hartwig (Die Zeit)
findet den Roman mutig. Sie empfiehlt die Lektüre des Romans, weil er eine „raffiniert komponierte Collage“ sei, die von Außenseitern handele. Wei er in seinem Erzählsti an barocke Kunst erinnere und weil der Protagonist auch eine dunkle Seite habe, die er stets verdränge.
Martin Zähringer (NZZ)
freut sich über den politischen Akzent dieses New-York-Romans. Ihm zeige sich bei der Lektüre, dass auch „die Universalität der Kunst ein Traum mit versteckter Farbenlehre“ sei.
Alex Rühle (SZ)
ist ganz gebannt vom Protagonisten des Romans und erschrickt über sein schroffes, unglaubliches Ende.
Christoph Schröder (taz)
ist ab etwa der Hälfte des Romans leider nur noch gelangweilt.
Oliver Jungen (F. A. Z.)
lobt den Roman als einen der „elegantesten Prosa-Essays“, nennt ihn herausragend, schön und beunruhigend und kann ihn nur empfehlen.



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