Simon Froehling „Lange Nächte Tag“


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Bilger 2010 | Gebundenes Buch
196 Seiten | 21,80 €
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Klappentext
Der Debütroman von Simon Froehling: Ein wütendes, skandalöses, ungemein zärtliches Buch.
In „Lange Nächte Tag“ rekonstruiert Patrick, der Ich-Erzähler, die Zeit einer amour fou mit Jirka. Patrick schleicht sich in der ersten gemeinsamen Nacht aus Jirkas Wohnung – aus Angst, sich an diesem Mann zu verbrennen. Jirka fühlt sich missbraucht. Sein Absturz in Drogen und Sexorgien mündet in die Ansteckung mit dem HI-Virus.
Das Spiel von Nähe und Distanz zwischen den beiden geht weiter, bis Jirka seine Ansteckung gesteht. Als Patrick erfährt, dass er trotz des ungeschützten Sex mit seinem Liebhaber negativ ist, macht sich eine seltsame Enttäuschung bemerkbar. Er fürchtet, diesen mysteriösen Mann zu verlieren und setzt zu einem verhängnisvollen Schritt an: Jirkas damaligen fatalen Tanz durch eine Herbstnacht nachzuzeichnen.
Simon Froehling beschwört in diesem aussergewöhnlichen Liebesroman den Augenblick, von dem es kein Zurück mehr gibt. Er schildert die emotionale Achterbahnfahrt der beiden Protagonisten. In filmisch anmutenden Bildern entwirft er eine schwule, städtische Welt, die eigenartig kontrastiert mit der Erinnerung des Erzählers an seine verstorbene Schwester, die Grosse, und ihr gemeinsames Aufwachsen in einer ländlichen Umgebung. Subtil gesetzte Reflexionen wechseln mit Szenen, bei deren brutal anmutende Handlungen einem der Atem stockt.
(Empfehlung: „Siegessäule“ 02/15)


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