Pier P. Pasolini „Ragazzi di vita“

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diverse Ausgaben; hier:
Wagenbach 2009 | Taschenbuch
237 Seiten | 11,90 €
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Klappentext:
Das unbestrittene Hauptwerk Pasolinis, mit dem Italiens großer Schriftsteller und Ketzer den Verlorenen und Geächteten aus den Elendsquartieren der römischen Vorstädte ein unvergängliches Denkmal setzt – zur anhaltenden Wut bigotter Reaktionäre von rechts und links.
Dies ist der Roman von Ricetto und seinen Freunden, die, von Eltern, Gott und der Welt verlassen, durch die Eingeweide des römischen Großstadtuniversums streunen.
Ergänzung der „Eisenherzen“:
„Ragazzi di Vita“ portätiert eine Gruppe von Halbstarken aus den „borgate“, den Arbeitervierteln Roms, die sich mit Glücksspiel, Aufschneiderei, Schwulenticken und Frauenaufreißen die Zeit vertreiben und die sich ihr Geld mit Stehlen, Betrügen und gelegentlichem Auf-den-Strich-Gehen verdienen. Es gibt keine schwulen Figuren, aber Pasolinis Faszination für diese Außenseiter der italienischen Gesellschaft ist deutlich spürbar. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass es wohl ein solcher Junge wahr, von dem Pasolini ermordet wurde. „Ragazzi di Vita“ ist Pasolinis wichtigster Roman, dessen realistische Schreibweise beim Erscheinen des Buchs für einen Skandal sorgte.
(Empfehlung von „Eisenherz“ 12/14)



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