Petronius “Satyricon”

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Petronius “Satyricon”Manesse 2004 | Leinen
384 Seiten | 19,90 €
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Klappentext
Der obszönste Roman der Weltliteratur? Eine dichterische Perversion? – Ohne Zweifel ein Meisterwerk: Bewußt schockierend in der Verschränkung hoher und niederer Motive, in der Mischung des Poetischen mit dem Prosaischen, steht Petrons unterhaltsames Erotikon gleichsam als Solitär in der antiken Erzählprosa.
Petrons leichtgeschürzter Held heißt Enkolpius und tritt gleich zu Beginn als komisches Gegenbild zu den antiken Heroen Odysseus und Aeneas auf. Als sich der Grieche in den hübschen Knaben Giton verliebt, nimmt das abenteuerliche Treiben seinen Anfang. Dem Groll des phallischen Gottes Priapus trotzend, ist Enkolpius stets auf handfesten Genuß aus, seine Welterkundung wird zur orgiastischen Odyssee. Zusammen mit Askyltos, dem Dritten im homoerotischen Bunde, ziehen die frivolen Vagabunden von Ausschweifung zu Ausschweifung und zelebrieren Liebeslust und Liebesleid in jeder erdenklichen Spielart. Bei aller Freizügigkeit ist das um 65 n. Chr. erschienene Skandalwerk dennoch weitaus mehr als ein laszives Satyrspiel. Es ist zugleich Milieustudie und Sittengemälde, Romanparodie und treffliche Satire auf menschliche Schwächen.


Kritikermeinungen
Rhein-Neckar-Zeitung:
„Verteufelt, verdammt, bewundert – das Werk gilt den einen als ‚obszönster Roman der Welt‘, den anderen als klassisches Meisterwerk der Antike.“
Burkhard Müller (SZ)
verspricht denen einen Enttäuschung, die glauben, einen antiken Pornoroman vor sich zu haben, wenngleich es tatsächlich recht grob zugehe. Es überwiege aber das „schwankhaft Theatralische“.
Rolf-Bernhard Essig (Frankfurter Rundschau)
meint, es handele sich bei dem antiken Schelmanroman um eine „virtuose Gesellschaftssatire, deren unvergleichliche Qualität darin besteht, Typen, Zustände und Verhaltensweisen so aufgespießt zu haben, dass unterschiedlichste Epochen – und natürlich auch wieder wir – sich darin erkennen können.“
Rolf Vollmann (Die Zeit)
kann dem Roman nicht viel abgewinnen, er sei eben nur „gut für die Römer“.
Der Tagesspiegel:
„Ein literarischer Schatz: Rabelais und Boccaccio pur, ohne Moral und voller Lust… Schon vor dem Essen ein Besuch im Puff, und danach geht’s munter-manisch weiter in diesem antiken Road-Roman… in einer wunderschön übersetzten Manesse-Ausgabe.“


Von „Satyricon“ gibt es zwei Verfilmungen:
 
als „Fellinis Satyricon
I 1969 | Regie: F. Fellini
DVD | 124 Min. | FSK 16 | 10,40 €
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als „Die Degenerierten (Satyricon)
I 1969 | Regie: G. L. Polidoro
120 Min.
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