Michael Roes “Die Laute”

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Michael Roes “Die Laute”Matthes & Seitz 2012 | gebundenes Buch
525 Seiten | 24,90 €
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Klappentext
Wie klingt Musik, wenn man sie nicht hören kann? Michael Roes erzählt in Die Laute die Geschichte von Asis, einem jemenitischen Jungen, der von Melodien erfüllt ist, nachdem er von einem Blitz getroffen wurde, und der sein Hörvermögen verliert, nachdem er einer brutalen Bestrafung unterzogen wurde. Asis erlernt die Gebärdensprache und erkämpft sich seine Position und seine Haltung als Gehörloser in der Welt der Hörenden. Es verschlägt ihn nach Polen, nach Krakau, wo er als junger Erwachsener zu studieren beginnt: Er wird Komponist. Michael Roes führt den Leser in eine Welt von gefühlten Geräuschen, imaginierten Berührungen, gesehener Sprache und gebärdeten Gefühlen. Die Laute ist ein berührendes Plädoyer für die tiefgreifende und umwälzende Kraft der Literatur und der Musik, die es ermöglicht, ein erfülltes Leben gegen alle äußeren Widerstände zu führen.
[Anmerkung der Literatunten: Asis bester Freund in Krakau ist schwul.]


Kritikermeinungen
Hans Hütt (taz)
erlebte „Urszenen des Erzählens und Ergriffenseins“ und ist schlicht begeistert.
Irene Binal (Deutschlandradio Kultur)
meint, der Roman sei intelligent, aber nicht prätentiös, hintergründig, aber nicht kokett, vielschichtig, aber nicht wirr.
Tobias Schmidt (literaturkritik.de)
freut sich über diese „Parabel über das Anderssein und die Freundschaft“ zwischen einem gehörlosen und einem schwulen Komponisten.



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