Manuel Puig “Der Kuss der Spinnenfrau”

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Manuel Puig “Der Kuss der Spinnenfrau”Suhrkamp 2003 | Taschenbuch
304 Seiten | 9,00 €
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Klappentext
Zwei Häftlinge, Zellengenossen, haben einen Zeitvertreib für die langen Abende gefunden: Molina, wegen Homosexualität zu acht Jahren Gefängnis verurteilt, erzählt dem aufgrund linksextremer Aktivitäten inhaftierten Valentin Arregui ausführlich alte Hollywoodfilme.


Kritikermeinungen
SZ:
„Die Schnulze, so könnte man Puig wohl interpretieren, ist in unserer entseelten und geheimnislos gewordenen Welt zur letzten Zuflucht reinen Empfindens geworden. Allein im Kitsch kann das Individuum, das aus allen kollektiven Sinnzusammenhängen herausgefallen ist und von keiner Solidarität mehr getragen wird, noch Trost, zumindest aber illusionäre Hoffnung finden.“


Von „Der Kuss der Spinnenfrau“ gibt es die Kult-Verfilmung Hector Babencos:
 
BR/USA 1985 | Regie: H. Babenco
BlueRay | 120 Min. | FSK 16 | 14,99 €
In der Verfilmung des gleichnamigen Kultromans von Manuel Puig treffen zwei total verschiedene Männer in einem menschenverachtenden südamerikanischen Gefängnis aufeinander: Luis Molina wurde wegen Verführung Minderjähriger zu acht Jahren Haft verurteilt – nun bekommt er den Journalisten Valentin Arregui als Zellengenossen zugeteilt, der wegen seiner oppositionellen politischen Einstellungen gegen die rechtsgerichtete Diktatur vom Regime durch die Inhaftierung endgültig zum Schweigen gebracht werden soll. Um den grässlichen Gefängnisalltag zu entfliehen, hat es sich Molina angewöhnt, seinem Zellengenossen in aller Ausführlichkeit alte Hollywood- und UFA-Filme nachzuerzählen. Anfangs ist Arregui genervt, bis er merkt, dass ihn Molina liebt. Doch allmählich wird Arregui immer schwächer. Und Molina kümmert sich rührend um seinen Mithäftling.
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