Lutz Seiler „Kruso“

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Deutscher Buchpreis 2014
Uwe-Johnson-Preis 2014

 
Suhrkamp 2014 | Gebundenes Buch
480 Seiten | 22,95 €
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Klappentext
Als das Unglück geschieht, flieht Edgar Bendler aus seinem Leben. Er wird Abwäscher auf Hiddensee, jener legendenumwogten Insel, die, wie es heißt, schon außerhalb der Zeit und »jenseits der Nachrichten« liegt. Im Abwasch des Klausners, einer Kneipe hoch über dem Meer, lernt Ed Alexander Krusowitsch kennen – Kruso. Eine schwierige, zärtliche Freundschaft beginnt. Von Kruso, dem Meister und Inselpaten, wird Ed eingeweiht in die Rituale der Saisonarbeiter und die Gesetze ihrer Nächte, in denen Ed seine sexuelle Initiation erlebt. Geheimer Motor dieser Gemeinschaft ist Krusos Utopie, die verspricht, jeden Schiffbrüchigen des Landes (und des Lebens) in drei Nächten zu den »Wurzeln der Freiheit« zu führen. Doch der Herbst 89 erschüttert die Insel. Am Ende steht ein Kampf auf Leben und Tod – und ein Versprechen. Inselabenteuer und Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft: Lutz Seilers erster, lang erwarteter Roman schlägt einen Bogen vom Sommer 89 bis in die Gegenwart. Die einzigartige Recherche, die diesem Buch zugrunde liegt, folgt den Spuren jener Menschen, die bei ihrer Flucht über die Ostsee verschollen sind, und führt uns dabei bis nach Kopenhagen, in die Katakomben der dänischen Staatspolizei.
(Empfehlung: „Eisenherz“ 10/14, 11/14 & 12/14)


Kritikermeinungen
Lothar Müller (SZ)
„… Dieser Roman über den historischen Sommer 1989 ist ein Leuchtturm …“
Lorenz Jäger (FAZ)
Das sei der „Roman eines Lyrikers“, meint Jäger und schreibt weiter: „Dichtung kommt aus dem Atem, und langen Atem braucht der Leser. Dann aber wird er förmlich verzaubert.“
Alexander Cammann (Zeit)
„[Seiler] legt … im reifen Mannesalter sein Romandebüt vor, mit dem er sich sogleich in die erste Reihe der Schriftsteller hierzulande katapultiert.“
Franz („Eisenherz“) meint dazu,
dies sei ein außerordentlicher „Roman mit immer wieder auftauchenden homoerotischen Dämpfen“.



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