Justin Torres „Wir Tiere“


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Justin Torres „Wir Tiere“DVA 2013 | gebundenes Buch
168 Seiten | 16,99 €
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Klappentext:
Gewalt und Mitleid, Pathos und Humor – die aufregendste junge Stimme aus den USA.
Drei Brüder schlagen sich durch ihre Kindheit: Sie bewerfen sich gegenseitig mit Tomaten, bauen aus Müllsäcken Drachen, verstecken sich, wenn sich die Eltern anschreien, dreschen auf Paps und Ma ein, wenn diese lachen. Die Eltern, nur wenig älter als ihre Kinder, stammen aus Brooklyn – er ist Puerto Ricaner, sie eine Weiße -, und ihre Liebe ist eine ernsthafte, gefährliche Sache, die die Familie zusammenschweißt, sie aber auch immer wieder zerreißt. Laut ist es in diesem Haushalt und leidenschaftlich, die Jungs sind immer hungrig und wollen mehr: mehr Fleisch, mehr Krach, mehr Wärme, mehr Leben.
Erzählt wird aus der Sicht des jüngsten Bruders, episodenhaft, von kleinen und großen Katastrophen, Glücksmomenten und den täglichen Entbehrungen und Abenteuern. Am Ende wird der Junge sein (sehr peinliches) Coming-out haben. Dies ist aber nur eine Episode seiner Suche nach Liebe in einer harten, kalten Welt.
»Wir Tiere« erkundet die ungestümen Jahre des Erwachsenwerdens – wie stark wir durch unsere ersten Bindungen geformt und wie wir schließlich mit Fluchtgeschwindigkeit in unsere Zukunft geschleudert werden.


Gerds Meinung:
Vielleicht bin ich ja zu altmodisch für diesen Text. Jedenfalls fand ich ihn nur schwer lesbar. Der Autor versucht in einem Staccato kurzer Sätze das kindlich-jugendliche Rebellentum, das raubtierartige Niegenug, die animalische, unreflektierte Begierde, den unstillbaren Lebenshunger der drei Brüder wiederzugeben. Diese Stimmung kommt ganz gut rüber. Für meine Begriffe leidet jedoch der Lesefluss und damit die Lesbarkeit unter dieser bemühten Kurzsatzprosa. Die Lektüre ist mir zu sehr Arbeit, weniger Vergnügen. Und für diese Arbeit ist mir der Gewinn zu gering.
Ein anderer ist sicher anderer Meinung. Mir hat das Buch nicht gefallen – kann man lesen, muss man aber nicht.



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