John Cheever „Willkommen in Falconer“

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John Cheever “Willkommen in Falconer”Dumont 2012 | gebundenes Buch
220 Seiten | 19,99 €
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Klappentext
Ezekiel Farragut erlebt die Hölle auf Erden: Der drogensüchtige Universitätsdozent kommt ins Gefängnis Falconer, nachdem er mit einem Schürhaken seinen Bruder erschlagen hat. In der brutalen, trostlosen Gefängniswelt erlebt Farragut unerwartet eine intensive Liebe zu einem Mitgefangenen. Er lässt seine Ehe und Kindheit Revue passieren und erkennt, wie umfassend seine Unfreiheit ist und schon immer war. Bald hat er nur noch einen Gedanken: Flucht. „Falconer“ ist der Roman eines Süchtigen, der die Drogenabhängigkeit und die Schranken der Strafanstalt hinter sich lässt. Ein bewegendes Buch, drastisch, ironisch und doch von lebenskluger Heiterkeit. John Cheever, der einige Jahre im Hochsicherheitsgefängnis Sing Sing unterrichtete, zeichnet in „Willkommen in Falconer“ das facettenreiche, ungeschönte Porträt eines Menschen, der den Wert seines Lebens erst zu schätzen weiß, als er es zu verlieren droht.


Kritikermeinungen
Gustav Seibt (Süddeutsche)
freut sich über die Wiederentdeckung des Romans.
Angela Schader(NZZ)
lobt die leichthändig und „unsentimental“ beschriebenen Bekenntnissen als gleichermaßen grausame und poetische Schilderungen des Gefängnisalltags. Der Autor verarbeite, so die Rezensentin, seine Homosexualität, die ihn – genau wie seinen Protagonisten – zu einer Doppelexistenz gezwungen habe.
Wolfgang Schneider (F. A. Z.)
findet ein „filigranes, vor Witz und Sarkasmus funkelndes Prosakunstwerk“, das er jedem Leser nur unbedingt ans Herz legen kann.
Ijoma Mangold (Die Zeit)
zeigt sich tief fasziniert von Cheevers Roman, der sich jeglicher Klassifizierung widersetze, und empfielt ihn ausdrücklich zur Lektüre.


Gerds Meinung
Ich hatte mir mehr versprochen von dem hoch gelobten Werk. Vielleicht entspricht es einfach nicht meinem Geschmack, vielleicht gefällt mir einfach die Sprache nicht. Ich bin gespannt auf andere Meinungen!



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