Jim Grimsley “Das Leben zwischen den Sternen”

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Buch des Monats Februar 2013
 
Jim Grimsley “Das Leben zwischen den Sternen”Gmünder 2011 | gebundenes Buch
334 Seiten | 12,95 €
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Klappentext
Dan und Ford sind schon seit drei Jahren zusammen, die Unterschiede zwischen ihnen scheinen oft unüberbrückbar. Dan arbeitet als Verwaltungsangestellter eines Krankenhauses und ist ein introvertierter aber selbstbestimmter Mann. Für den wohlhabenden Kinderarzt Ford, der sich seiner Anziehungskraft auf andere stets bewusst war, ist es oft schwierig, die Bedürfnisse seines Partners richtig einzuschätzen. Ein Weihnachtsfest wird schließlich zur Bewährungsprobe für die Liebe der beiden Männer: Während die Familie des Einen das Paar empfängt, provozieren die Eltern des Anderen durch ihre vehemente Ablehnung seiner Sexualität eine Eskalation der Ereignisse. Jim Grimsley zählte zu den ersten amerikanischen Autoren, die jenseits der großen Aufbruchstimmung der 1980er Jahre die Ängste und Probleme schwuler Männer zum Thema ihrer Bücher machten. In „Das Leben zwischen den Sternen“ beschreibt er nicht nur eindringlich und detailreich die Geschichte einer komplizierten Liebe, sondern liefert auch eine genaue Betrachtung der verschiedenen Welten, aus denen Dan und Ford kommen.


Gerds Meinung
Ich bekenne es gleich: Ich habe das Buch geliebt!
Die herzliche, offen sympathisierende Art, wie der Autor seine Protagonisten auf ihrem schwierigen Weg zueinander begleitet, hat mir sehr gefallen. Sie strahlt etwas unheimlich Zärtliches aus und machte es mir leicht, beide Männer zu mögen, sie auf ihrem steinigen Weg wohlwollend zu begleiten und mich zu empören, wenn sie Steine in den Weg gelegt bekamen. Das Schicksal des einen macht mich vor allem wegen der schweren Kindheit betroffen, das schwere Coming out des anderen kann ich wegen seiner eisekalten Eltern gut nachvollziehen. Und wenn das Paar sich am Ende als stärker erweist, als alle Widerstände, dann freue ich mich einfach für die beiden.


Literatunten-Meinung
Im Februar behandelten die Literatunten während ihres Monatstreffens „Das Leben zwischen den Sternen“ von Jim Grimsley.
Einig war man sich in der Runde nur, dass der Titel nicht ganz passend übersetzt ist. Ansonsten gingen die Meinungen weit auseinander. Von „etwas zu blumige Metaphern“ und „unzureichende Ausarbeitung der Charaktere“ bis zu „innige, warme Sprache“ und „sympathische Sicht auf unterschiedliche Typen“ reichte die Meinung. Ein Teil der Diskussionsteilnehmer möchte das Buch unbedingt empfehlen, ein anderer Teil findet es ganz gut, der dritte Teil mag das Buch nicht. Insofern ist es schwierig, eine zusammenfassende Literatunten-Meinung zu formulieren… Am besten also: selber lesen und eine eigene Meinung bilden. Vielleicht gehörst Du ja zu denen, die diesen Roman lieben? – Berichte hier im Diskussionsforum darüber und erleichtere so weiteren leseinteressierten Männern die Auswahl!



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