Jean Genet “Notre-Dame-des-Fleurs”

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Merlin 2001 | Leinen
349 Seiten | 19,50 €
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Klappentext
Hier schrieb erstmals ein Schwuler einen schwulen Roman: „ohne Bitte um Nachsicht, ohne Bitte um Verständnis, ohne Retrospektive und ohne eine – unmögliche – Sachlichkeit“, und schließlich hält hier erstmals die Tunte Einzug in die Literatur. Er wurde unter Vermittlung von Jean Cocteau im Jahr 1943 veröffentlicht. Cocteau, der als einer der ersten das Manuskript las, schrieb dazu damals: „Der Sprengkörper Genet. Das Buch ist hier, in dieser Wohnung,fürchterlich, obszön, unpublizierbar, unvermeidbar. Man weiß nicht, wie es nehmen… Für mich bedeutet es das große Ereignis der Epoche.“
Die erste Veröffentlichung der deutschen Übersetzung von Notre-Dame-des-Fleurs löste hierzulande den bedeutendsten Literaturprozeß nach dem Krieg aus, der mit einem Sieg für die Freiheit der Literatur endete.
Mit diesem ersten Band der Werkausgabe legt der Merlin Verlag eine überarbeitete Fassung des Romans vor, die jetzt auch vom Autor einst gestrichene Passagen enthält.
(Empfehlung: „Männerschwarm“ 11/14)



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