Jan Ranft „Himbeerjoghurt“

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Jan Ranft "Himbeerjoghurt"Books on Demand 2012 | Taschenbuch
180 Seiten | 12,90 €
versandkostenfrei bestellen: buecher.de


Klappentext
Matthias aus Mannheim ist schon viel zu lange Single. Eines Tages kommt ihm die geniale Idee, sich einfach neu zu erschaffen – und schon klappt’s auch mit den Männern. An einem Sonntagmorgen hat Leon einen unerwarteten Gast, den Mann seiner Träume. Oder hat Leon bloß geträumt? Beim Einkaufen im Supermarkt schmachtet Martin den Verkäufer an und philosophiert über die Parallelen zwischen Schwulenwelt und Kühltheke.
Die 39 Kurzgeschichten spielen an unterschiedlichen Orten in Deutschland – gestern, heute und morgen. Viele Situationen hat der eine oder andere genau so schon erlebt. Die Geschichten sind mal lustig, mal tragisch, teils fantastisch, und oft lassen sie den Leser nachdenklich zurück – ohne Happy-End-Garantie.


Gerds Meinung
„Gott!“, hab ich gedacht, „Gott! Da glaubt einer mit Mitteilungszwängen schreiben zu können und muss es dann auch noch gedruckt sehen…“ Dann habe ich das kleine Buch gelesen und muss mich revidieren: Ranft kann es. Seine Geschichten unterhalten, sind gut lesbar und das Richtige für den Strandkorb. Sie könnten so oder so ähnlich jedem Schwulen passieren; sie sind glaubhaft, wecken Sympathie oder gar Erinnerungen. Sie beginnen oft harmlos und enden mal gut und mal böse, mal tragisch und mal lustig. Oft haben sie eine überraschende Wendung, eine Pointe, die in Erinnerung bleibt. Mir hat es gefallen.
 
Benjamins Meinung:
„Leichte Kost“

Jan Ranft ist Überzeugungstäter – keine Erzählung ohne überdeutliche Botschaft. Die tiefempfundene Mission des Autors führt in seinen kurzen Geschichten aus dem schwulen Alltag zu einem flachen Stil und eindimensional skizzierten Protagonisten, die allzu vorhersehbar handeln. Man merkt die Absicht und man ist verstimmt! Vielleicht würden die Kurzgeschichten gewinnen, wenn er seinen eigenen Figuren etwas zutrauen würde, sie einfach mal machen ließe. Mag sein, dass das Ergebnis nicht political correct wäre, aber vielleicht wäre es interessant.



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