Iosif Alygizakis: Das Blau der Hyazinthe

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Iosif Alygizakis: Das Blau der Hyazinthe (Cover)Größenwahn 2014 | Gebundenes Buch
149 Seiten | 19,90 €
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Inhalt von „Das Blau der Hyazinthe“ von Iosif Alygizakis:

Auf der Suche nach dem ersten Job übernimmt ein angehender Lehrer den privaten Nachhilfeunterricht für den 13-jährigen Aristarchos. Er gibt ihm Stunden in Latein, Griechisch und Aufsatzschreiben. Der jugendliche Lehrer ist der einzige Mann, der seit vielen Jahren die Wohnung von Aristarchos und seiner Mutter betreten hat. Er selbst lebt in ständiger Furcht, sein Geheimnis könnte entdeckt werden. Denn er steht auf Männer. Somit treiben ihn Scham- und Schuldgefühle dazu, bewusst männlich aufzutreten. Doch während des Unterrichts passiert es. Der Lehrer verliebt sich in seinen Schüler. Leiden, Bangen und Täuschen werden so seine ständigen Begleiter. Und er glaubt, die Augen des Jungen deuten zu können. Gleichzeitig erlebt Aristarchos seine Pubertät. Er wünscht sich den Lehrer als Ersatz-Vaterfigur. Doch jede Geste wird missverstanden. Von beiden Seiten. Mit verheerenden Folgen.
Iosif Alygizakis ist einer der ersten neugriechischen Autoren, der in seinen Romanen offen über homoerotische Themen schreibt. Er vermittelt in poetischer Sprache die Gefühlswelt eines Mannes, der in der moralischen Verurteilung der Gesellschaft gefangen ist. Die Hafenstadt Chania bildet den Hintergrund für den hilflos seinen Ängsten ausgelieferten Protagonisten. Der einsame und träumerische Lehrer wird zum Zentrum des sexuellen Erwachens seines jungen Schülers Aristarchos. Für den ist es wie ein neues Spiel. Doch das neue Spiel wird „Liebe“ genannt. Aber wie lange dauert eine jugendliche Liebe? Wie lange dauert eine Liebe mit dem Makel eines gleichgeschlechtlichen Partners, die von einem zum anderen Augenblick eine andere Wendung nehmen kann?
(„Männer“ 10/14: „Leider ist fast jeder Satz ein Drama, was beim Lesen schwer zu ertragen ist.“)
(Empfehlung: „Weyermann“ 11/14)


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