Hubert Fichte “Eine glückliche Liebe”

„Die Geschichte der Empfindlichkeit“, Teil 4
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Hubert Fichte “Eine glückliche Liebe”S. Fischer 1988 | Leinen
107 Seiten | 14,90 €
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Klappentext
Der Roman „Eine Glückliche Liebe“ wurde 1984 auf Grenada beendet. Jäcki und Irma reisten 1964 nach Cezimbra in der Nähe Lissabons, noch zur Zeit der langlebigen Diktatur Salazars und bevor Portugal für den Tourismus entdeckt wurde. Der Schriftsteller Jäcki genießt seinen ersten Arbeitsurlaub, liest die Korrekturen seines Romans „Das Waisenhaus“ und entwirft erste Skizzen für „Die Palette“ – vor allem aber beschäftigt er sich mit Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ und mit den portugiesischen Nationaldichtern Camoes und Pessoa. Die Fotografin Irma dagegen läßt sich mit der Kamera auf die Gegenwart ein. Beide diskutieren häufig über die Unterschiede, die Wirklichkeit im Wort oder im fotografischen Bild einzufangen. Die zweite Handlungsebene ist die Liebe zwischen Irma und Jäcki, sind die verschiedenen Erscheinungsformen der Prostitution und Jäckis homosexuelle Bekanntschaften, die in seiner Liebe zu Mario kulminieren. Der dritte Handlungsstrang ist das fremde Portugal: die Erstarrung dieses großen Seefahrer- und Entdeckervolkes, das archaische Leben der Fischer und Salazars Geheimpolizei, die das gesamte politische und gesellschaftliche Leben kontrolliert, während das Land in den kolonialistischen Angolakrieg verwickelt ist.
Dieser kurze Aufenthalt in Portugal dient beiden als Vorbereitung für die Entdeckung der Welt. Damit ist das Eintauchen in die Antike ebenso gemeint wie die Erkundung afrikanischer und südamerikanischer Riten, wodurch Jäcki und Irma immer tiefere Schichten ihrer eigenen Person entdecken.



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