Hubert Fichte “Der Platz der Gehenkten”

„Die Geschichte der Empfindlichkeit“, Teil 6
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Hubert Fichte “Der Platz der Gehenkten”S. Fischer 1989 | Leinen
219 Seiten | 19,00 €
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Klappentext
Der Roman „Der Platz der Gehenkten“ ist wohl der wichtigste und schönste der „Geschichte der Empfindlichkeit“. Der Marktplatz in Marakesch heißt Djemma el Fna, Platz der Gehenkten. 1970 besuchte Fichte Marokko, am 16. Juli 1985 hat er diesen Roman beendet. Irma und Jäcki trennen sich zum ersten Mal für längere Zeit, so daß Träume und Alpträume Jäcki verfolgen, die ihn in weitere Bewußtseinsschichten führen. Ist Irma nur verreist oder ist sie mit dem Flugzeug verunglückt, das nahe Berechid zerschellte?
Hubert Fichte hat diese persönliche Geschichte hineingewoben in die erinnerte Beschreibung jenes Platzes, der für ihn den Eintritt in eine neue Kultur, in die arabische Sprache und in den Koran bedeutete. Kunstvoll und mit auf das Wichtigste reduzierten Sprachmitteln entwirft er die Struktur des Platzes, indem er notiert und aneinanderfügt, was er gesehen und was er gehört hat. So entwickelt er ein Erzählen nach dem Muster der Suren. Schreibend verwandeln sich die Personen und Dinge in Buchstaben, und in der Lektüre der Wörter, Sätze und Szenen entsteht das Bild einer fremden Welt. In dem Roman „Der Platz der Gehenkten“ hat Hubert Fichte seinen konstruktivistischen Realismus am weitesten vorangetrieben.



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