Gregorio Ortega Coto „Marokkanische Minze“

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Querverlag 2013 | Taschenbuch
278 Seiten | 14,90 €
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Klappentext
Spanien nach dem Bürgerkrieg. Der Alltag unter der Diktatur von Franco ist düster. Lina und Gustavo schütteln die familiären Zwänge ab, wandern frisch vermählt in das spanische Protektorat Marokko aus – nach Bab-Qarfa, einem Militärstützpunkt im Rif-Gebirge. Bald erkennt Lina, sie ist nicht die Frau, die Gustavo fern der Heimat braucht. Nach langer Wartezeit auf Nachkommenschaft belebt schließlich ein Sohn die zerrüttete Ehe der Caleros. Sie nennen ihn Pablo. Pablo ist acht Jahre alt, als eine dickstämmige Zeder Gustavos Kopf zerschmettert. Pablo, ein schon immer in sich gekehrter Junge, wird noch verschlossener nach dem Tod des Vaters. Bei Lina findet er Geborgenheit und Wärme, auch bei Ernesto Merino, Naima und Idir Ben Rahman … 1956, Unruhen brechen aus. Marokko erreicht seine Unabhängigkeit. Lina Calero trifft die Entscheidung, Marokko zu verlassen, in Richtung Heimat, nach Barcelona. Pablo ist inzwischen ein junger Mann geworden. Zunehmend stellt er sich Fragen. Wieso spricht seine Mutter kein Wort über Bab-Qarfa? Was ist aus seinen Freunden geworden? Entschlossen löst Pablo Calero den Vorsatz ein, den er seit geraumer Zeit mit sich herumträgt: Er kehrt zurück nach Marokko, nach Bab-Qarfa, um sich auf die Suche nach seiner Geschichte zu machen.
Aus der Besprechung Veit Georg Schmidts von den „Löwenherzen“ in Wien:
„Gregorio Ortega Coto hat mit »Marokkanische Minze« den denkbar zartesten schwulen Kindheitsroman geschrieben … die Geschichte einer Außenseiterkindheit, zwischen klassischen Kinderbekanntschaften und Pablos Anhänglichkeit an seine erwachsenen Freunde. Was diesen Roman vor allem aber so besonders macht, ist, dass es von Anfang an und immer atmosphärisch völlig klar ist, dass dies eine schwule Kindheit ist, unverkennbar in ihren Sehnsüchten, ohne dass dies Pablo als Kind klar sein könnte und ohne dass reflektierende Zusammenhänge hergestellt würden.“



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