Friedrich Kröhnke “Die Weise von Liebe und Tod”

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Friedrich Kröhnke “Die Weise von Liebe und Tod”Rimbaud-Verlagsgesellschaft 2012 | Taschenbuch
83 Seiten | 20,00 €
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Klappentext
Vielleicht sitzen da nur zwei altsprachlich Gebildete aus verschiedenen Generationen, die die ars amandi nicht zu leben, aber zu skandieren wissen …
[Anmerkung der Literatunten: die Geschichte zweier antibürgerlicher, männerliebender Literaten, die im Alter gemeinsam schreiben, philosophieren und reisen]


Bens Meinung
Neu ist dieser Kröhnke nicht, erstmalig wurde die kurze Erzählung bereits 1988 in „Knabenkönig mit halber Stelle“ veröffentlicht (vergriffen). Im Rimbaud-Verlag erscheint sie als Taschenbuch, mit 20 € muss man für das schmale Bändchen einen stolzen Preis entrichten.
Kröhnke beschreibt präzise die berechnenden Hoffnungen des arbeitslosen Literaten Konni Kleymann, der als Privatsekretär bei dem gefeierten Schriftsteller Erich Fabrizius unterkommen möchte. Drei Tage haben die Männer Gelegenheit, sich in Fabrizius‘ verwahrlostem Haus im Harz kennenzulernen. Kleymann ist bereit, sich mit allem zu arrangieren, findet er nur seine rettende Insel im Meer der Hoffnungslosigkeit. Am Ende wird Fabrizius ihn gnadenlos abservieren, auch weil Kleymann die Ansprüche des Alten an Jugend und Schönheit nicht erfüllen kann. Doch Mitleid ist hier fehl am Platz, denn Kleymann selbst ist auch nicht gerade ein Sympathieträger.
Psychologisch präzise gezeichnet, stilistisch knapp und eigenwillig, hat mich diese Novelle durchaus gefesselt. Dass ich sie gerne gelesen hätte, kann ich allerdings nicht behaupten.



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