Emily St. John Mandel „Das Licht der letzten Tage“


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Piper 2015 | Taschenbuch
416 Seiten | 14,99 €
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Klappentext
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.
(Anm. des Schreibers: Dieser Klappentext ist so dämlich wie nur irgendwas. Er ist hohles Getöne, sagt nichts darüber, was einen erwartet, macht nicht neugierig. Daher eine Ergänzung, zu der mich die „Siegessäule“ inspirierte.
Die Autorin hat mit diesem Buch als erste Frau überhaupt den Arthur C. Clarke Award für den besten Science-Fiction-Roman gewonnen, obwohl es nichts mit Weltraum und Technik zu tun hat. Es erzählt von einem Orchester, das 20 Jahre nach der fast vollständigen Ausrottung der Menschheit um die großen Seen im Norden Amerikas zieht und klassische Musik spielt. Es erzählt von der Zeit vor dem Massensterben. Und es erzählt von einer Gemeinschaft Überlebender, in deren Mitte ein schwuler Mann ein Museum mit den Überbleibseln der Zivilisation aufbaut. Mit unfassbar lyrischer Sprache webt die Autorin ein komplexes, aber immer leicht durschaubares Beziehungsgeflecht unter den Überlebenden, so dass nach der Lektüre noch lange das Gefühl bleibt, mit den Figuren gelitten, geliebt und gelacht zu haben. „Große, wunderbare Literatur von einem neuen, jungen Star.“ (Siegessäule: pasch)
(Empfehlung: „Eisenherz“ 10/15)


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