Édouard Louis: Im Herzen der Gewalt

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Édouard Louis: Im Herzen der Gewalt (Cover)Buch des Monats November 2017
Fischer 2017 | Gebundenes Buch
224 Seiten | 20,00 €
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Inhalt von „Im Herzen der Gewalt“ von Édouard Louis:

In seinem autobiographischen Roman ‚Im Herzen der Gewalt‘ rekonstruiert der junge französische Bestsellerautor Édouard Louis („Das Ende von Eddi“) die Geschehnisse einer dramatischen Nacht, die sein Leben für immer verändert.
Auf der Pariser Place de la République begegnet Édouard in einer Dezembernacht einem jungen Mann. Eigentlich will er nach Hause, aber sie kommen ins Gespräch. Es ist schnell klar, es ist eine spontane Begegnung, Édouard nimmt ihn, Reda, einen Immigrantensohn mit Wurzeln in Algerien, mit in seine kleine Wohnung. Sie reden, sie lachen, aber was als zarter Flirt beginnt, schlägt um in eine Nacht, an deren Ende Reda Édouard mit einer Waffe bedrohen wird.
Indem er von Kindheit, Begehren, Migration und Rassismus erzählt, macht Louis unsichtbare Formen der Gewalt sichtbar. Ein Roman, der wie schon „Das Ende von Eddy“ mitten ins Herz unserer Gegenwart zielt – politisch, mitreißend, hellwach.

Kritiker zu „Im Herzen der Gewalt“ von Édouard Louis:

Alex Rühle (SZ): „Édouard Louis erzählt von einer Vergewaltigung, einem Mordversuch. Sein autobiografischer Roman ‚Im Herzen der Gewalt‘ ist ein großes Buch über die Macht der Sprache, das Unsichtbare zu zeigen.“ Die „Leit- und Leidmotive“ des Romans seien die sichtbare und die unsichtbare Gewalt und ihre Verhältnis zur Sprache sowie ihr Platz darin.
Tilman Krause (Welt) meint, der Roman sei eine Selbstentblößung, die im ersten Teil noch ganz reizvoll sei, dann aber in Wehleidigkeit und Pseudoromantik abkippe.
Stefan Hochgesand (taz) schätzt Édouard Louis für sein Talent, jenseits „individueller Empfindlichkeiten“ immer auch die gesellschaftliche Relevanz fassbar zu machen. Die Erzählweise des Romans sei raffiniert und unkonventionell, ja geradezu horizonterweiternd.



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