DLuis Meyer “Coming Out in New York”

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DLuis Meyer “Coming Out in New York”tredition 2012 | Taschenbuch
184 Seiten | 12,99 €
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Klappentext
Auf den ersten Blick scheint Luis Meyer alles zu besitzen, was man sich nur wünschen kann: Er sieht gut aus, ist erfolgreich, hat tolle Freunde und kommt bei den Männern gut an. Aber ausgerechnet an dem Tag, an dem er einen seiner größten Erfolge feiert, fühlt er sich so einsam wie noch nie zuvor und spürt ganz genau, was ihm in seinem Leben fehlt. Luis erinnert sich an seine Ankunft in New York an einem heißen Sommertag im Juli 1998 und an die Männer, die sein Leben in den darauf folgenden Jahren verändert haben. Mit aller Gewalt versucht er, den unkomplizierten Amerikaner, den charmanten Franzosen und den leidenschaftlichen Spanier aus seinem Gedächtnis zu verdrängen. Doch dabei wird er immer wieder von seiner Vergangenheit eingeholt, die seine sichere Welt auf den Kopf stellt. „Coming Out in New York“ ist ein packender Roman, der nicht nur für den Leser, sondern auch für den normalerweise sehr kühlen und berechnenden Hauptcharakter jede Menge Überraschungen bereit hält und durch seine starken und attraktiven Charaktere und die schillernden Schauplätze in New York, London und Barcelona glänzt. Er stellt die Frage in den Raum, wie weit ist jeder von uns bereit ist zu gehen, um glücklich zu werden, wenn die Regeln plötzlich neu aufgestellt werden.


Gerds Meinung
Was kann ich nur sagen, damit das Buch nicht so schlecht rüberkommt? – Leider nichts! Der Autor (oder sein Übersetzer) beherrscht weder die Grundregeln der Grammatik, noch die der Rechtschreibung oder gar der Syntax. Ohne Not werden Wörter anglisiert. Soll so eine Pseudomodernität vorgegaukelt werden? Fazit: Der Text liest sich holperig. Ständig wird der Lesefluss unterbrochen.
Nicht nur sprachlich ist die Lektüre eine anstrengende Arbeit. Der kärgliche Inhalt mit tödlich verunglückten und dann doch wieder lebenden Figuren gibt einem den Rest. Jedes Kapitel beginnt mit einer belehrend wirkenden, den Leser in Beschlag nehmenden Erörterung von Allgemeinplätzen. Und dann … erfährt man Belanglosigkeiten. Wie es aussieht, weiß Meyer manchmal selbst nicht, was er eigentlich erzählen will: Sätze bleiben unvollendet, verlaufen im Nichts, sind – auch bei mehrmaligem Lesen – völlig unverständlich. Figuren werden umständlich eingeführt und gerade in dem Moment, in dem man erahnt, was sie mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, werden sie wieder aus der Geschichte geworfen. Meine Empfehlung: Liegen lassen!



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