Dirk Meunier „Mein Leben im Maghreb“

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Novum 2014 | Taschenbuch
194 Seiten | 15,50 €
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Klappentext:
In Nordafrika erlebt Dirk Meunier ein Paradies auf Erden, aber auch eine doppelmoralisch geprägte Gesellschaft. Er schildert, was er zusammen mit seinem Lebenspartner erlebt hat, wovon man in Europa nicht einmal träumen kann. Erzählt wird von sexuellen Kontakten und Praktiken, von netten und liebenswerten Menschen, aber auch von Ereignissen, die so unwahrscheinlich sind, dass sie einmal aufgeschrieben werden mussten. Scheinheiligkeit und Lügen gehen einher mit Kriminalität und schönen, aber auch tragischen Ereignissen.
(Empfehlung der „Siegessäule“ 9/14)


Gerds Meinung
Es ist schon manchmal sehr schlimm, was man so zu lesen bekommt. Diesen Text zum Beispiel. Stilistisch auf dem Niveau eines Schulaufsatzes plaudert der Autor über seine Eskapaden in Nordafrika. Die zumeist unreflektierte, oberflächliche Beschreibung von Vorgängen und Tätigkeiten wäre ja noch nicht einmal das Schlimmste. Wenn am AIDS-Tod eines ebenfalls aus Deutschland stammenden Mannes nur interessiert, dass die Polizei den anderen Deutschen bitte keine Probleme machen möge, spricht das Bände über den Gemütszustand des Autors. Richtig furchtbar allerdings wird es, wenn er versucht, uns die in Tunesien und Algerien herrschenden Umstände zu erklären. Da haben Algerier eben nicht so ein Eigentumsbewusstsein und darum auch kein Schuldgefühl, wenn sie stehlen und darum stehlen sie nun einmal allesamt. Da wollen Tunesier ihr Bedürfnis nach schwulem Sex ausleben und darum prostituieren sich nun eben so gut wie alle tunesischen Männer … Wenn der Autor keinen festen maghrebinischen Freund hat, sondern sich öfters einen neuen (zu bezahlenden) Bettgenossen aussucht, dann nennt er das „à la carte“ leben.
Das ist L.T.I., das ist menschenverachtende, rassistische Sprache, die aus einer ebensolchen Grundhaltung eines Sextouristen spricht. Nein, dieses Buch kann man gewiss nicht empfehlen!



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