Dennis Cooper “Sprung”

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Klappentext
Ich ist eine Kamera. Von kalifornischen Sex- und Drogenparties bis hin zum Serienmord registriert der Erzähler sein Leben mit der präzisen Unbeteiligtheit eines Objektivs, der wechselnden Tiefenschärfe seiner Linsen und der kalten Empfänglichkeit des eingelegten Films.
Ich ist eine Sonde. Ein bestimmter Typus junger Männer mit pubertärem Schmuddelcharme fasziniert Dennis, er will sie ergründen, in sie hineinkriechen, sezieren, Seele fressen.
Ich ist ein Labor. Frei von gesellschaftlicher Wirklichkeit, soziologischer Analyse und moralischer Bewertung spielt Dennis, nüchtern und obsessiv zugleich, Versuchsanordnungen durch, Experimente mit heftig reagierenden Elementen und zunehmender Explosivität – vom gestellten Foto einer sadomasochistischen Fesselszene bis hin zum kannibalistischen Ritualmord.
Sprung ist ein literarischer Hochseilakt. Im Tonfall unterkühlter Sachlichkeit protokolliert Dennis Cooper einen Strudel von Ungeheuerlichkeiten: Innenansichten eines Killers. Wo andere sich distanzieren, schaut er hin. Fast länger, als man aushalten kann.



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