André Gide „Die Falschmünzer“


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André Gide “Die Falschmünzer”Buch des Monats September 2015
Manesse 2000 | Leinen
488 Seiten | 26,90 €
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Klappentext
Gides bedeutendstes Werk ist der erste Anti-Roman der Weltliteratur und zugleich eine spannungsreiche Mordgeschichte.
Der Schriftsteller Édouard will ein Buch schreiben, das „Die Falschmünzer“ heißen soll, und sammelt dazu Material. Mit seinen achtunddreißig Jahren steht er zwischen den beiden Generationen des Romans, den Eltern und einer Gruppe Gymnasiasten, die sich in der großbürgerlichen Pariser Welt nicht zu Hause fühlen: Gegen die etablierte Ordnung formieren sich Cliquen und schließlich eine Falschmünzerbande.
André Gide verdankt es seiner Intuition, dass er seine Figuren von innen zu erfassen und wiederzugeben vermag. Nicht nur die jugendlichen Protagonisten Olivier und Bernard, sondern auch zahlreiche Nebenfiguren werden mit großem Einfühlungsvermögen gezeichnet. Sie alle haben ihre eigene Stimme, sie alle leben auf ihre Weise mit Hoffnungen und Enttäuschungen, und der Leser spürt, dass ihr Leben auch nach dem Ende des Romans weitergehen kann.
„Die Falschmünzer“, entstanden 1925, ist Gides reichstes und berühmtestes Werk und ein Meilenstein in der Geschichte des Romans des 20. Jahrhunderts.


Kritikermeinungen
getAbstract
meint, Gide hätte die Jugendrebellion der 50er vorweggenommen. Seine jungen Rebellen leideten genau so am Spießertum wie später James Dean. Der Weg zum Ich führe bei Gide über die Sinne und sexuelle Offenheit. Obwohl Homosexualität sehr subtil angedeutet sei, habe sie bei der Veröffentlichung des Romans zu einem Skandal geführt. Innovative Romantechniken hätten Gides Zeitgenossen zusätzlich verunsichert.


Gerds Meinung
Obwohl schon vor längerer Zeit gelesen, habe ich den Roman wegen seines Inhaltes und seines Stils immer noch in guter Erinnerung. Es wird Zeit, ihn wieder einmal zur Hand zu nehmen!



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