Alain Claude Sulzer „Aus den Fugen“

Am Seitenende kannst Du Deine Meinung zum Buch äußern!
 
Alain Claude Sulzer “Aus den Fugen”Galiani 2012 | gebundenes Buch
230 Seiten | 18,99 €
versandkostenfrei bestellen: buecher.de
Verfügbarkeit recherchieren: Berliner Bibibliotheken


Klappentext
Ein polyphoner Roman über die bizarren Wendungen des Schicksals, über den Zufall und die unvermutete Eingebung, etwas zu ändern. Die plötzliche Stille ist lauter als ein Paukenschlag: Mitten in einer atemberaubenden Interpretation der Hammerklaviersonate bricht der international gefeierte Starpianist Marek Olsberg abrupt sein Spiel ab. Mit den Worten „Das war’s“ schließt er den Klavierdeckel und verlässt den Saal.Olsbergs unvorhergesehene Tat wird allerdings nicht nur sein eigenes Leben in neue Bahnen lenken. Er ist eine von vielen Hauptfiguren in Alain Claude Sulzers neuem Roman. Da ist z. B. Olsbergs Agent, der sich mit seinem neuen Freund schon auf dem Weg zur Philharmonie in die Haare bekommt. Da ist Sophie, die erst während des Konzerts begreift, dass ihre letzte Liebe inzwischen mit ihrer Nichte Klara angebändelt hat, und die sich deswegen ein Gläschen zu viel gönnt. Da ist Esther, die ihre frisch geschiedene Freundin mit dem Olsberg-Konzert aufmuntern will und die bei der außerplanmäßig frühen Rückkehr vom Konzert bemerken muss, dass ihr Mann nicht daheim ist. Dafür aber sein Handy mit einer befremdlichen Nachricht seiner Assistentin Sabine. Alain Claude Sulzer gelingt ein bewegender Roman, in dem sich auf engstem Raum eine Fülle menschlicher Schicksale entfaltet. Ein Buch voll unvermuteter Wendungen und existentieller Tiefe. Als habe das abgebrochene Klavierspiel eine Schwingung ausgelöst, die das Leben aller, die dabei waren, in Bewegung bringt.
(Empfehlung der „Männer“ 9/2014)


Kritikermeinungen
Jürg Altwegg (F.A.Z.)
findet zwar keine keine tiefschürfenden Petitessen, dafür aber treffende Figurenbeschreibungen und eine perfekte Komposition.
Michael Stallknecht (SZ) meint:
Sulzer habe die Fuge in Buchform erfunden. Er entwickele einen Reigen der Eitelkeiten, stelle alles ins Verhältnis zur Schönheit und zerbreche schließlich alles wieder.
Algelika Overath (NZZ) bemerkt:
Stilsicher komponiere Sulzer komische, tragische und romantische Short Cuts zu einem furiosen Roman.
Die Welt
“Einer der stilsichersten, subtilsten und gleichzeitig eigenwilligsten Prosaautoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.”
Oliver Jungen
“Sulzer rührt an den Kern des Tragischen … wie Leid wieder zu Schuld wird. Hervorragend…ein großer Erzähler.”



Trifft dieser Artikel Dein Interesse?
Dann interessieren sich sicher auch Deine Freunde dafür. Berichte in Deinem Netzwerk davon!

(Die LITERATUNTEN schützen Deine Privatsphäre: Die Seite stellt den Kontakt zu Deinem Netzwerk erst her, wenn Du auf den Netzwerk-Button klickst.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*